Angeln in Nordseeland

Meerforellen angeln

Foto: Tine Uffelmann

Die Nordküste ist für ihre schöne Natur, ab und zu raues Wetter und große Meerforellen bekannt. Das Angeln ist nicht immer leicht, aber die Belohnung kann dafür umso größer sein.

Da es viele Fische sind, müssen Sie dazu bereit sein, viele Würfe zu machen. Sie können jedoch viel tun, um Ihre Chancen zu erhöhen.

Regeln

Beim Meerforellenangeln in Dänemark müssen Sie einiges beachten: Vom 16. November bis zum 15. Januar sind alle bunte Meerforellen geschützt. Es ist nur erlaubt, blanke Fische mit losen Schuppen zu fangen. Das Mindestmaß der Meerforelle sind 40 cm. Gefangene Meerforellen unter 40 cm müssen daher schonend wieder ins Meer geworfen werden: Den Fisch schnell ans Land bringen, beim Abhaken nicht hart drücken und immer eine Lösezange bereit haben. Dies reduziert die Zeit der Hantierung. Sind Sie zwischen 18 und 65 Jahre alt, müssen Sie einen Angelschein haben. Sie bekommen ihn hier. Bitte beachten Sie, dass es Naturschutzzonen an der Nordküste gibt. Sie finden sie auf der Karte.

 

Wann Meerforellen angeln?

Die Zeiträume des Meerforellenangelns sind im Frühling und im Herbst. Im Frühling sind viele Meerforellen nach ihre Fortpflanzung von den Wasserläufen gekommen und die Wassertemperatur steigt. Deswegen haben die Meerforellen Hunger und die Chance, eine Große zu fangen, sind am besten. Der Herbst ist auch beliebt, da die Meerforellen dann zusammenströmen und sich nach den Wasserläufen bewegen. Finden Sie Fische, bleiben Sie in dem Gebiet, da Sie so Glück haben können, mehrere zu fangen.    

Das Angelzubehör des Meerforellenangelns ist relativ einfach und das meiste Zubehör ist dafür geeignet. Sind Sie Spinnangler reicht dieses Zubehör:

  • Spinnrute auf 270-300 cm mit passender Rolle
  • Geflochtene Schnur auf 0,12-0,17 mm oder Nylon auf 0,23-0,25 mm
  • Blinker, Küsten-Wobler oder Bombarda

 

Angelmethoden

Die Nordküste ist für tiefes Wasser bekannt, und dies lockt größere Beute an die Küste. Deswegen können Blinker und Küsten-Wobler außergewöhnlich gut sein. Z.B. sind Blinker wie Snurrebassen” oder der Küsten-Wobler Savage Gear Line Thru 3D Sandeel” sehr populär an der Nordküste. Beide Kunstköder wurden fürs Angeln in Dänemark entwickelt. Ihre Popularität stammt von ihren Fähigkeiten während des Spinn-Stopps. Beim Spinn-Stoppen werden kleine Aufenthalte während des Einholens gemacht. So fällt der Kunstköder gegen den Meeresboden, und wenn er wieder bewegt wird, beißt oft die Meerforelle. Er soll den Meeresboden nicht berühren, sondern während 1 Sekunde gestoppt werden. Dieser Trick wird von erfahrenen Meerforellenanglern immer beim Angeln verwendet.   

Bombarda-Angeln ist auch eine sehr effektive Methode. Hier kommen Sie mit der Fliege sehr weit. Bombardas mit 20-30 g sind am besten. Treibende Bombardas sind gut, aber die populärsten sind die langsam Sinkenden. Die Geschwindigkeit muss natürlich zum Tag passen, aber im späten Frühling und im Herbst kann schnelles Einspinnen sehr gut sein. Wie bei den Blinkern kann der Spinn-Stopp sehr effektiv sein. Fliegen wie Pattegrisen”, Kobberbassen” und Grå Frede” sind gute Fliegen im Frühling und Herbst. Polar Magnus” und Pink Fluer” sind gut in den Wintermonaten im kalten Wasser und dem frühen Frühling.

 

Drei Tipps von Experten:       

  • Wenn Sie aus vielem Wasser angeln, fangen Sie mehr
  • Wechseln Sie Blinker, Wobler oder Fliege, wenn Sie nichts fangen
  • Gehen Sie nicht weit ins Wasser: Die Fische sind oft sehr nah an der Küste