Angeln in Nordseeland

Hafen- und Molenangeln

Foto: Ann Jørgensen

Einige der besten Angelplätze sind an Häfen und Molen. Die Molen sind oft aus Stein gemacht, und hier können sich Fische verstecken. Dies zieht viele Fischarten an. Oft bekommt man Zugang zu tiefem Wasser; damit die Schiffe in den Hafen segeln können, müssen die Häfen tief sein.

Angelzubehör fürs Molenangeln:

  • Spinnrute auf 240-300 cm mit passender Rolle
  • Geflochtener Schnur auf 0,10-0,15 mm oder Nylon auf 0,20-0,25 mm
  • Kunstköder für den Plattfisch, Bleie auf 20-80 g, Blinker oder Pilker

Sowohl Makrele, Hering, Plattfisch, Meerforelle, kleine Garnelen als auch Krabbe können hier gefangen werden. Aber wie fängt man sie am besten?

Blinker und Küsten-Wobler sind sehr gut fürs Angeln von Makrele, Dorsch und Meerforelle. Es ist damit möglich, viel Wasser in kurzer Zeit abzusuchen und es ist effektiv. Möchten Sie Dorsch fangen, sind Jigs oder Gummitiere sehr gut. Für den Dorsch sind die Farben rot, blau und orange sehr effektiv.   

Plattfisch angeln

Möchten Sie den Plattfisch fangen, sind Häfen und Molen optimal. Es gibt hier oft viele Plattfische–wenn man sie findet. Kunstköder für den Plattfisch und Perlen in bunten Farben dürften verwendet werden. Mit 20-50 g Blei bleibt er am Meeresboden. Als Köder werden Sandwurm oder Seeringelwurm verwendet. Beim einfachen Auswerfen können Sie Glück haben und einen Fisch treffen, möchten Sie aber Ihre Chancen erhöhen, sollten Sie den Kunstköder sehr langsam über den Meeresboden ziehen. Auf diese Weise suchen Sie sehr viel Wasser ab und erhöhen Ihre Chancen erheblich.

Krabben fangen

Als neuer Angler gibt es nichts besseres, als Krabben auf der Mole zu fangen. Der Erfolg kommt einfach, aber gleichzeitig wird man herausgefordert—in einem Maße, das auch Erwachsene reizt. Das einzig notwendige Zubehör ist eine Krabbenzange, die in den meisten Angelshops verkauft wird. Am Ende der Schnur gibt es eine Klammer und ein kleines Rad. Als Köder werden Fischstückchen, Würmer, Garnelen oder Fleisch verwendet. Wenn der Köder auf den Meeresboden gesenkt wird, erscheinen die Krabben von den Steinen. Beim Einholen gilt es, sehr vorsichtig zu sein. Wagen Sie den Versuch!