National Historische Museum an Schloss Frederiksborg

Das Nationalmuseum im Schloss Frederiksborg
Schloss Frederiksborg liegt schön auf einem der drei Werder im Schlosssee in Hillerød. Im Schloss erwarten die ganze Familie große kulturelle Erlebnisse, während die naturschöne Umgebung zu friedvollen Spaziergängen und Segelfahrten einlädt.

Schloss Frederiksborg wurde in den ersten Jahrzehnten der 1600er Jahre vom König Christian IV. gegründet und ist die größte Renaissanceanlage des Nordens. Der neue Bau sollte die Position von Christian IV. als ein machtvoller, europäischer Monarch  hervorheben und stärken. Deshalb ist das Schloss mit symbolischen und dekorativen Elementen reich ausgeschmückt.   

Das Nationalmuseum – 500 Jahre der Geschichte Dänemarks

Seit 1878 befindet sich das Nationalmuseum im Schloss Frederiksborg. Das Museum wurde auf Initiative vom Carlsberg-Gründer, Brauer J.C. Jacobsen, errichtet und zeugt durch eine reiche  Sammlung von Porträts, historischen Malereien, Möbeln und Kunstindustrie von 500 Jahren Dänemark-Geschichte. Die Berichte werden von der schönen und historischen Umgebung des Schlosses ergänzt. Im Museum begegnen Sie Personen und Ereignissen, die die Geschichte Dänemarks vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert beeinflusst haben. Die zeittypischen Innenausstattungen des Museums und die eindrucksvollen Prachträume des Schlosses geben Ihnen einen Eindruck von den unterschiedlichen Zeitaltern, der alle Ihre Sinne anspricht. Die Porträtsammlung des Museums ist die größte und bedeutungsvollste Dänemarks und die Sammlung von Malereien, Büsten, Zeichnungen und Fotos wird laufend durch neue Werke ergänzt.

Highlights im Schloss Frederiksborg

Die Schlosskirche

Die schöne und originale Renaissancekirche von Christian IV. dient heute als Pfarrkirche der Frederiksborg Kirchengemeinde. Das oberste Stockwerk der Kirche, die Gallerie, ist Kapelle des Königlichen Dänischen Ritterordens. In der Kapelle hängen Wappenschilde für Ritter des Elephantordens und Großkreuze vom Orden der Danebrog. Neue Wappenschilde werden oft hinzugefügt. Im südlichen Teil des Galleriestockwerks steht die Compenius-Orgel von 1610 und jeden Donnerstag das ganze Jahr über um 13:30 geben die Organisten der Schlosskirche ein halbstündiges Konzert.

Der Rittersaal

Der Schlossbrand 1859 hat auch den Rittersaal hart getroffen, aber mit großem Einsatz ist es gelungen, den prächtigen Raum nachzubilden. Im Rittersaal können Sie sich schöne Gobelins anschauen und die Wände sind von stattlichen Porträts von Königen geschmückt. 

"Tre Slægtled " ("Drei Generationen") von Niels Strøbæk (hängt im Rittersaal)

Das Gemälde von 2012 zeigt die Königin Margrethe II., den Kronprinzen Frederik und seinen ältesten Sohn, Prinz Christian, die neben einander stehen mit der Königin als die natürliche Hauptperson des Gemäldes. Niels Strøbæk hat das eindrucksvolle Werk für den Rittersaal im Schloss Frederiksborg anlässlich des 40. Jubiläums der Königin gemalt.   

Der Gottorfer Himmelglobus (Zimmer 39)

Eins der ersten und größten Geschenke, das Brauer J.C. Jacobsen dem Nationalmuseum geschenkt hat, war der Gottofer Himmelglobus. Der Globus stammt aus der Kunstkammer im Schloss Gottorf und kam nach dem Nordischen Krieg zur königlichen Kunstkammer in Kopenhagen als Kriegsbeute. Der Globus wurde für Herzog Friedrich III. in der Werkstatt von dem Mechaniker und Mathematiker Andreas Bösch im Schloss Gottorf geschaffen. Der Globus ist mechanisch angetrieben und zeigt das Universum laut den Gedanken des Astronomen Nikolaus Kopernikus.

Der Audienzsaal

Der Audienzsaal ist einer der am besten bewahrten Repräsentationsräume des älteren dänischen Absolutismus. Ein kleinerer Brand in den 1670ern zerstörte einen Teil der Einrichtung vom König Christian IV., worauf König Christian V. das heutige Interieur schaffte. Im Schlossbrand 1859 erlitt der Saal fast keinen Schaden. Der Audienzsaal ist momentan für das Publikum geschlossen wegen Restaurierung. Wird am 12. Mai 2015 wiedereröffnet.  

Der Neptun Springbrunnen

Im äußeren Schlosshof steht der Neptun Springbrunnen, der als Symbol für Dänemarks Status als führende Ostseemacht in den frühen Jahren der 1600er errichtet wurde. Der Meeresgott Neptun ragt an der Spitze der Fontäne empor und Fama,  die Göttin des Gerüchts, ist auch unter den vielen Figuren des Springbrunnens vertreten. Der heutige Springbrunnen ist eine Kopie der originalen Fontäne, die vom Holländer Adrian de Vries um etwa 1617 geschaffen wurde. Die originalen Figuren wurden 1658-1660 während des Krieges gegen Schweden von den Schweden gestohlen und stehen heute im Park am Drottingholm Schloss in Schweden.

Die Schlossgärten

Schloss Frederiksborg wurde durch das Anlegen der Gärten um den großen Gebäudekomplex vollendet. König Christian IV. hatte seinen eigenen Garten, aber 1720 wurde J. Krieger darum gebeten, einen neuen Schlossgarten anzulegen. Der Barockgarten wurde in den 1990ern nachgebildet. Auf den niedrigsten Plateaus des Gartens ist das Monogramm der Königin in kurz geschnittenen Hecken geformt. Der Barockgarten ist aber nicht die einzige Gartenanlage des Schlosses. Links neben dem Barockgarten liegt der romantische englisch inspirierte Garten, in dem sich das kleine Lustschloss Badstueslottet befindet. Mit seinen kleinen Seen und Büschen ist der Garten dafür geschaffen, Stimmung zu vermitteln und die Schönheit der Natur zu zeigen. Als Gegensatz dazu zeigt der Barockgarten mit seinen gerade Linien und scharfen Kanten die Schönheit, die in der Kontrolle des Menschen über die Natur liegt.    

 

 

 

Frederiksborg Schlosskirche

Frederiksborg Schlosskirche ist ein prachtvoller und imposanter Kirchenraum, ausgedacht und gebaut als die private Kirche der Königsfamilie

Schloss Frederiksborg

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